Hanf richtig waschen — damit sie Jahre hält

Hanf ist unkompliziert. Vier Regeln genügen — und einen Fehler solltest du kennen, weil er genau das zerstört, was Hanf gut macht.


Eins

30 bis 40 Grad

Mehr braucht Unterwäsche nicht. Höhere Temperaturen bringen keinen zusätzlichen Nutzen und lassen Naturfasern stärker einlaufen. Bei 30 Grad bleibt die Passform über Jahre stabil.

Zwei

Auf links drehen

Schont die Aussenseite und den Bund. Zwei Sekunden Aufwand, sichtbarer Unterschied nach dem zwanzigsten Waschgang.

Drei — der Fehler

Kein Weichspüler

Weichspüler legt einen Film auf die Faser. Er macht Baumwolle vorübergehend weicher — und verhindert bei Hanf genau den Vorgang, der ihn mit jeder Wäsche von selbst weicher macht.

Wer Weichspüler benutzt, bezahlt dafür, dass sein Hanf härter bleibt.

Wenn das Wasser sehr hart ist, hilft ein Schuss Essig im Weichspülerfach. Der tut dasselbe, ohne die Faser zu versiegeln.

Vier

Lufttrocknen statt Tumbler

Der Tumbler ist der schnellste Weg, jede Naturfaser altern zu lassen — die Belastung bei Hitze ist grösser als bei zehn Waschgängen. Aufhängen genügt. Hanf trocknet zügig und wird nicht brettig, wenn man ihn nach dem Schleudern kurz ausschlägt.


Was du dir sparen kannst

Bügeln. Hanf darf Falten haben, das gehört zum Material wie bei Leinen. Und Spezialwaschmittel braucht es keines — ein normales Vollwaschmittel ohne optische Aufheller reicht.

Zum Einlaufen.
Naturfasern laufen beim ersten Waschgang leicht ein, Hanf ist keine Ausnahme. Unsere Ware wird gewaschen, bevor sie genäht wird — bei 30 Grad ist danach kaum noch Bewegung im Mass.

NATURMAN — Angezogen nackt.

Zu den Hanf-Boxershorts →

Zurück zum Blog